Brennholz Sammelbestellung: Mit Nachbarn Lieferkosten sparen
Brennholz wird selten nur wenige Kilometer transportiert. Gerade bei größeren Mengen ist für die Kosten einer Bestellung deshalb nicht allein entscheidend, was das Holz selbst kostet. Auch der Transport spielt eine wichtige Rolle. Ein Lkw benötigt Fahrer, Kraftstoff und Zeit – unabhängig davon, ob am Ende nur wenige Ster oder eine größere Menge Brennholz in eine Region geliefert werden. Genau deshalb bietet sich eine einfache Lösung an: Gemeinsam mit Nachbarn, Freunden oder anderen Haushalten aus der Umgebung Brennholz bestellen und eine Sammelbestellung organisieren.
Bei Wood Cargo ist dieses Prinzip ausdrücklich erwünscht. Unser Unternehmen ist im Schwarzwald beheimatet, liefert Brennholz jedoch bundesweit. Gerade bei Lieferungen über größere Entfernungen können mehrere Bestellungen aus derselben Region sinnvoll zu einer Tour zusammengefasst werden. Statt für jeden Haushalt eine eigene Fahrt zu organisieren, wird ein Lkw möglichst gut ausgelastet und beliefert auf seiner Tour mehrere Kunden.
Für den einzelnen Kunden kann das die Lieferkosten reduzieren. Gleichzeitig werden die vorhandenen Transportkapazitäten effizienter genutzt. Besonders interessant wird das Konzept für Wohngebiete, kleinere Ortschaften oder Straßenzüge, in denen mehrere Haushalte mit Holz heizen.
Vielleicht benötigt der eigene Haushalt nur drei oder vier Ster Brennholz. Zwei Häuser weiter wird ebenfalls mit einem Kaminofen geheizt und der Nachbar benötigt fünf Ster. Ein weiterer Haushalt in der gleichen Ortschaft möchte sechs Ster bestellen. Statt drei voneinander unabhängige Lieferungen zu organisieren, können daraus 14 Ster für dieselbe Region werden „Ein Lkw fährt ohnehin die Strecke zum Kunden. Je besser wir ihn auslasten und je mehr Haushalte wir innerhalb einer Region beliefern können, desto sinnvoller wird die Tour für alle Beteiligten“, erklärt Roland Bausch, Geschäftsführer der Wood Cargo Holzlogistik UG.
Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Nachbarn stimmen sich untereinander ab, jeder bestimmt seinen eigenen Brennholzbedarf und Wood Cargo kann anschließend prüfen, wie die Bestellungen gemeinsam auf einer Liefertour organisiert werden können.
Warum sich eine Brennholz-Sammelbestellung mit den Nachbarn lohnt
Brennholz ist ein schweres und volumenintensives Produkt. Deshalb unterscheiden sich die Voraussetzungen beim Versand erheblich von klassischen Paketwaren. Einen Pullover oder ein Elektrogerät kann ein Paketdienst einzeln durch Deutschland transportieren. Bei mehreren Ster Brennholz sprechen wir dagegen schnell über erhebliche Gewichte und entsprechend benötigte Ladefläche. Die Transportkosten entstehen dabei nicht ausschließlich durch das Gewicht des Holzes. Der Lkw muss zum Liefergebiet fahren und wieder zurück beziehungsweise anschließend seine weitere Tour fortsetzen. Hinzu kommen Fahrerzeit, Kraftstoff und weitere Fahrzeugkosten. Je weniger Holz auf einer solchen Strecke transportiert wird, desto stärker wirken sich diese Kosten auf die einzelne bestellte Einheit aus.
Genau an diesem Punkt setzt die Sammelbestellung an.
Angenommen, ein einzelner Kunde möchte drei Ster Brennholz bestellen. Für diese drei Ster müsste eine entsprechende Lieferung in seine Region eingeplant werden. Findet der Kunde jedoch zwei oder drei Nachbarn, die ebenfalls Brennholz benötigen, können aus den drei Ster schnell zehn, fünfzehn oder noch mehr Ster für denselben Ort werden. Der entscheidende Vorteil: Der größte Teil der Strecke bleibt gleich. Statt mehrere Male dieselbe Region anzufahren, kann Wood Cargo mehrere Kunden nacheinander beliefern. Dadurch lässt sich der Transportaufwand auf eine größere Gesamtmenge verteilen.
„Bei Brennholz entscheidet die Logistik stark über den Endpreis. Deshalb sagen wir unseren Kunden ganz bewusst: Fragen Sie ruhig Ihren Nachbarn. Wenn wir mehrere Bestellungen in einer Straße oder einem Ort zusammenbekommen, können wir eine Tour ganz anders planen“, sagt Roland Bausch.
Eine Sammelbestellung bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass ein Kunde die gesamte Bestellung für alle anderen bezahlen oder anschließend das Holz unter den Nachbarn verteilen muss. Die einzelnen Haushalte können ihren jeweiligen Bedarf festlegen. Entscheidend für die Logistik ist vor allem, dass mehrere Lieferstellen räumlich nah beieinanderliegen und gemeinsam geplant werden können. Das macht das Modell besonders für kleinere Gemeinden interessant. Wenn ein Lkw beispielsweise mehrere Haushalte innerhalb weniger Kilometer beliefern kann, ist das wesentlich effizienter, als für jeden einzelnen Auftrag eine separate Fahrt über eine große Entfernung einzuplanen.
Und eine Sammelbestellung muss nicht an der Grundstücksgrenze enden. Vielleicht gibt es im Freundeskreis weitere Kaminbesitzer oder Familienmitglieder im Nachbarort, die ebenfalls ihren Brennholzvorrat auffüllen möchten. Auch solche Bestellungen können je nach Lage sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Lose pro Ster oder auf Palette – jeder Nachbar bestellt seinen eigenen Bedarf
Ein weiterer Vorteil des Wood-Cargo-Konzepts besteht darin, dass nicht jeder Teilnehmer einer Sammelbestellung zwangsläufig dieselbe Menge oder Lieferform wählen muss.
Grundsätzlich bieten wir Brennholz in zwei Varianten an: lose geliefert pro Ster oder bereits sauber gestapelt auf Palette. Wer einen größeren Holzunterstand besitzt und bereit ist, sein Brennholz nach der Anlieferung selbst einzulagern, kann sich für die lose Variante entscheiden. Die Bestellung erfolgt pro Ster. Dadurch bleibt die bestellte Holzmenge für den Kunden nachvollziehbar.
Wer es komfortabler und besonders übersichtlich möchte, kann Brennholz bereits gestapelt auf Palette bestellen. Ein Ster befindet sich dabei sauber gestapelt auf einer Palette. Wer beispielsweise drei Ster benötigt, kann entsprechend drei Paletten bestellen. Gerade für Sammelbestellungen ist die Palettenvariante interessant, weil die einzelnen Mengen sehr einfach voneinander getrennt werden können. Ein Haushalt bekommt beispielsweise drei Paletten, der nächste vier und ein weiterer Kunde zwei. Die Mengen sind bereits klar aufgeteilt. „Nicht jeder Nachbar muss zehn Ster bestellen. Genau das ist der Vorteil einer gemeinsamen Tour. Der eine braucht vielleicht zwei oder drei Ster für seinen Kamin, der andere heizt regelmäßig mit Holz und benötigt deutlich mehr. Für uns zählt am Ende die sinnvolle Gesamtmenge auf der Tour“, erklärt Roland Bausch.
Damit können sich auch Haushalte an einer Sammelbestellung beteiligen, die alleine keine große Brennholzmenge benötigen.
Gerade Besitzer eines Kaminofens verbrauchen möglicherweise deutlich weniger Holz als Haushalte, die einen größeren Teil ihres Wärmebedarfs mit Holz decken. Trotzdem profitieren beide davon, wenn ihre Bestellungen gemeinsam transportiert werden können. Praktisch könnte eine Sammelbestellung beispielsweise so aussehen: Haushalt A bestellt drei Ster, Haushalt B vier Ster, Haushalt C zwei Ster und Haushalt D fünf Ster. Zusammen ergibt sich eine Tour mit 14 Ster Brennholz innerhalb eines kleinen Liefergebiets.
Für Wood Cargo lässt sich eine solche Tour wesentlich effizienter planen als vier einzelne Anfahrten zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Auch die Anlieferung selbst sollte vorher abgestimmt werden. Ein Lkw benötigt ausreichend Platz zum Rangieren und Abladen. Deshalb ist es hilfreich, wenn die Teilnehmer einer Sammelbestellung bereits vorab überlegen, wo das Brennholz jeweils abgeladen beziehungsweise die Palette abgestellt werden kann. Wenn mehrere Kunden unmittelbar nebeneinander wohnen, wird die Lieferung besonders einfach. Aber auch verschiedene Adressen innerhalb eines Ortes oder einer Region können je nach Route gemeinsam bedient werden.
Bundesweit Brennholz gemeinsam bestellen und Lieferkosten reduzieren
Wood Cargo ist im Schwarzwald beheimatet. Unsere Erfahrung und unsere Wurzeln liegen im Holztransport und in einer Region, in der Wald- und Holzwirtschaft seit Generationen eine wichtige Rolle spielen. Unser Brennholz liefern wir jedoch bundesweit. Gerade deshalb sind Sammelbestellungen für unser Lieferkonzept besonders interessant.
Je größer die Entfernung zum Liefergebiet ist, desto wichtiger wird eine gute Auslastung des Lkw. Wenn beispielsweise mehrere Kunden aus derselben Postleitzahlregion bestellen, können diese Aufträge gesammelt und anschließend möglichst effizient zu einer Tour zusammengeführt werden. Deshalb kann es sich lohnen, nicht nur den direkten Nachbarn zu fragen. Auch Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Familienmitglieder aus derselben Region können sich an einer gemeinsamen Bestellung beteiligen.
Eine einfache Nachricht in einer Nachbarschaftsgruppe kann bereits ausreichen: Wer benötigt für die kommende Heizperiode ebenfalls Brennholz? Aus einer einzelnen Anfrage können so innerhalb weniger Tage mehrere Bestellungen entstehen.
Auch für Dorfgemeinschaften, Wohnsiedlungen oder Vereine kann dieses Modell interessant sein. Wenn mehrere Haushalte regelmäßig Brennholz benötigen, kann eine gemeinsame Bestellung sogar wiederkehrend organisiert werden. Dabei gilt grundsätzlich: Je näher die einzelnen Lieferadressen beieinanderliegen und je besser sich die Gesamtmenge auf einem Fahrzeug beziehungsweise einer Tour bündeln lässt, desto größer ist das mögliche Einsparpotenzial bei der Lieferung. Die konkrete Ersparnis hängt allerdings immer von Lieferort, Gesamtmenge, Anzahl der Abladestellen und der jeweiligen Tourenplanung ab.
Eine pauschale Aussage wie „Bei fünf Nachbarn kostet die Lieferung die Hälfte“ wäre deshalb nicht seriös. Stattdessen wird jede Sammelbestellung anhand der tatsächlichen Strecke und Menge betrachtet. Genau darin liegt der Vorteil der gemeinsamen Planung.
„Wir möchten nicht einfach pauschale Transportpreise auf das Holz schlagen. Wenn sich fünf Kunden aus einer Region zusammentun und wir daraus eine gut ausgelastete Tour machen können, soll sich diese bessere Logistik auch für die Kunden bemerkbar machen“, sagt Roland Bausch. Wer eine Sammelbestellung organisieren möchte, kann deshalb zunächst den eigenen Bedarf und den Bedarf der Nachbarn zusammentragen. Wichtig sind insbesondere die gewünschte Anzahl an Ster beziehungsweise Paletten und die jeweiligen Lieferorte. Auf dieser Grundlage kann Wood Cargo die mögliche Tour kalkulieren.
Das Prinzip funktioniert dabei im Schwarzwald genauso wie im restlichen Bundesgebiet. Vielleicht sucht gerade ein Nachbar ebenfalls nach Brennholz in der Nähe. Vielleicht plant ein anderer Haushalt ohnehin, seinen Vorrat vor dem Winter aufzufüllen. Und vielleicht gibt es im nächsten Straßenzug weitere Kaminbesitzer, die sich einer Bestellung anschließen möchten. Statt dass jeder einzeln sucht, bestellt und eine eigene Lieferung bezahlt, lohnt es sich deshalb, miteinander zu sprechen. Wood Cargo übernimmt anschließend die Holzlogistik.
So entsteht aus einer einfachen Nachbarschaftsbestellung ein logistischer Vorteil für alle Beteiligten: Der Lkw wird besser ausgelastet, unnötige Fahrten können reduziert werden und die Lieferkosten verteilen sich auf eine größere Brennholzmenge.